Erinnerung: Stellungnahme zum Landschaftsschutz am Wahlfeld bis 22. Feb

Liebe Freund*innen,

Nachdem schon bei Inning ein Gewerbegebiet ins Landschaftsschutzgebiet Obere Amper gesetzt wurde, ist auch in Grafrath an der Jesenwanger Straße eine Gewerbegebiets-Erweiterung in der Diskussion. Hierzu wurde schon beim Landkreis beantragt, eine ca. 2,5 ha große Fläche aus dem Landschaftschutzgebiet herauszunehmen.

Weitere Information auf unserer Homepage: http://www.gruene-grafrath.de/160214%20Wahlfeld.htm

und auf der Internetseite der Gemeinde Grafrath:

Änderung der Verordnung des Landkreises Fürstenfeldqruck über den Schutz von Landschaftsteilen

Die Verordnung des Landkreises Fürstenfeldbruck über den Schutz von Landschaftsteilen (Landschaftsschutzverordnung) vom 08.10.1979 (Amtsblatt des Landratsamtes Fürstenfeldbruck Nr. 33 vom 06.12.1979 S. 193), zuletzt geändert durch die dritte Verordnung zur Änderung der Verordnung vom 12.10.2010 …mehr

Viele Grüße,

Elke Struzena

Bündnis90/Die Grünen OV Grafrath/Kottgeisering

http://www.gruene-grafrath.de

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Mo, 22.6.: Discounter nach Kottgeisering?

Liebe Freundinnen und Freunde, Nun auch in Kottgeisering? Der Interessent (Investor?) stellt Am Mon, 22. Juni ab 19:30 Im Schulungsraum der Feuerwehr In einer öffentlichen Gemeinderatssitzung sein Konzept vor (s. beigefügen Artikel aus dem Merkur). Viele Grüße, Elke Struzena Bündnis90/Die Grünen OV Grafrath/Kottgeisering http://www.gruene-grafrath.de Tel. 08144 1592 MM-150619SupermarktinKottgsrg.pdf

Wechsel im Kottgeiseringer Gemeinderat

Karl Hackl tritt im Zusammenhang mit Unstimmigkeiten um den Bebauungsplan Gereut Ost nach über 20jähriger Gemeideratstätigkeit zurück. Wir bedauern diesen Schritt und bedanken uns recht herzlich für Karls jahrelangen Einsatz. Ihm folgt Petra Mulitze nach. Sie wird vorraussichtlich in der nächsten Gemeinderatssitzung am 16.03.2015 vereidigt.
Gabi Golling

Grafrather Supermarkt-Investor schafft Tatsachen – noch während Bürgerbeteiligung

Liebe an der Supermarktplanung interessierte GrafraterInnen,

Empörung bei AnwohnerInnen, Schweigen und Ratlosigkeit bei NaturschützerInnen und Gemeinderäten: Man fragt sich schon, wie so etwas passieren kann. Erst diskutiert der Gemeinderat lang und breit darüber, welche Bäume geopfert werden müssen und welche nicht, ein Modell zur Visualisierung des Baukörpers wird – trotz Mehrheitsbeschluss – nicht errichtet, weil Bäume im Weg stehen. Und dann schafft der Investor an einem Wochenende – noch während der Frist der Bürgerbeteiligung – mit Zustimmung der Naturschutzbehörde des Landratsamts brutale Tatsachen. Das gesamte Grundstück wurde von sämtlichem Planzenbewuchs ‚gesäubert‘!

Ein solcher Frevel während der Frist der Bürgerberatung zum Bebauungsplans führt mal schnell die Beteiligungsrechte der GrafratherInnen ad absurdum. Die Gemeinde lässt den Investor machen, obwohl doch klar ist, dass nicht die VorbesitzerInnen, sondern nur der Investor ein Interesse an der vorschnellen Fäll-Aktion hat und sie wohl initiiert hat. Die GrafratherInnen sollten sich aber schon fragen, ob sie solch eine ‚Ortsmitte‘ verdient haben. Dem Investor scheint die Meinung der GrafratherInnen schnuppe zu sein. Was soll man dann noch von den schönen unverbindlichen Zusagen eines Investors halten?

Ich füge den Merkur-Artikel und den Brief von Rolf Tybl zum Thema bei.

Viele Grüße,

Elke Struzena

Bündnis90/Die Grünen OV Grafrath/Kottgeisering

http://www.gruene-grafrath.de

Tel. 08144 1592

MM-150225Kahlschlagfu00FCrSupermarkt.pdf

Supermarkt – Baumfaellung.pdf

Einwendungen zur Supermarktplanung bis 23. Feb

Liebe an der Supermarktplanung interessierte GrafraterInnen,

Hier nochmals zur Erinnerung: Bis zum 23. Februar werden die aktuellen Pläne zum geplanten Supermarkt bei der Gemeinde ausgelegt und es können Einwendungen zur Größe, Gestaltung, Verkehrsproblematik usw. vorgetragen werden.

Die Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung des Planentwurfes mit allen Dokumenten ist auf der Internetseite der Gemeinde Grafrath veröffentlicht.

Zur Information füge ich meine Einwendung bei.

Allen vielen Dank für die Unterstützung!

Viele Grüße,

Elke Struzena

Bündnis90/Die Grünen OV Grafrath/Kottgeisering

http://www.gruene-grafrath.de

Einwendung Supermarkt Bebauungsplan.pdf

Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan Supermarkt

Liebe InteressentInnen zur Grafrather Supermarktplanung,

ab 7. April liegt der Bebauungsplan „östlich Schule“ mit der Supermarkt-Planung zur Einsicht im Grafrather Bauamt aus. Zusätzlich werden die Unterlagen auch im Internet www.grafrath.de unter Aktuelles veröffentlicht.

Bis spätestens am 7. Mai. Kann jede und jeder in der Verwaltung zu der vorgelegten Planung seine Kritik oder Änderungsvorschläge vorbringen.

Neben den allgemeinen Kritikpunkten (z.B. Verdrängungswettbewerb, Gefährdung kleinerer Läden, Gefahr einer Investitionsruine usw. ) sind in der Anlage wichtige Kritikpunkte zusammengestellt, die so oder ähnlich vorgebracht werden können.

Der Bürgerentscheid zugunsten eines Supermarktes bedeutet allerdings auch, dass offensichtliche Missstände der Planung angesprochen werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Roger Struzena

SM Kritikpunkte.pdf

Ratsbegehren zum Supermarkt am 9. Februar

Am 12. Dezember hat der Gemeinderat über den Text für ein Ratsbegehren zum Thema Supermarkt entschieden. Folgender Wortlaut wird den BürgerInnen vorgelegt:

„Sind Sie dafür, dass die Gemeinde für die ca. 8.800 m² großen Grundstücke Fl.Nr 561/ 4,5,16,17 (Bebauungsplan „östlich Schule“) ein Bebauungsplanverfahren durchführt mit dem Ziel, dort im wesentlichen folgende Bebauung und Nutzung zu ermöglichen:

-Lebensmittelfachmarkt (Verkaufsfläche ca. 1.100 m,²),

-Getränkefachmarkt (Verkaufsfläche ca. 300 m²),

-Frischebäckerei incl. Cafe (Fläche ca. 80 m²),

-Praxen im 1. Obergeschoss,m 1. Obergeschoß

-barrierefreie Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss

Unter besonderer Berücksichtigung der Verkehrssituation.“

Unabhängig von der Durchführung des Ratsbegehrens ist die Frage überhaupt nicht eindeutig geklärt, ob das Bauvorhaben mit dieser Größe für Grafrath überhaupt

zulässig ist:

· In einem Schreiben des Landratsamts vom 12. Dezember 13 hieß es:

„Gemäß Ziel 5.3.1. LEP sind Nahversorgungsbetriebe mit einer Verkaufsfläche bis 1200 qm in allen Gemeinden zulässig. Allerings sind die Verkaufsflächen einer Agglomeration von Einzelhandelsbetrieben zusammenzuzählen (Begründung zu 5.3 LEP). Daher ist unseres Erachtens die vorgesehene Planung mit 1514 – 1564 qm Verkaufsfläche in Grafrath nicht zulässig.“

· Von der Regierung von Oberbayern war allerdings dem Bürgermeister die mündliche Auskunft erteilt worden, der Bau sei doch zulässig. Auf Nachfrage hieß es dazu in einer Mail der Regierung von Oberbayern:

„Sie können versichert sein, dass mir bei meiner Stellungnahme an die Gemeinde Grafrath zum o.g. Vorhaben alle erforderlichen Unterlagen vorlagen, auch die Bestimmungen zu Einzelhandelsgroßprojekten im seit 01.09.2013 gültigen Landesentwicklungsprogramms Bayern, die vielleicht nicht in sämtlichen Details allgemein bekannt sein dürften.“

· Daraufhin präzisierte das Landratsamt in einem Schreiben vom 19.12. seine Aussage:

„Zur Vermeidung der Agglomerationswirkung ist eine betriebliche Trennung sicherzustellen. Die Betriebe müssen unabhängig voneinander zu führen sein und es darf bspw. keine gemeinsame Werbung, gleiche Öffnungszeiten oder derselbe Personalpool bestehen. Nicht ausreichend ist es, wenn zwar z.B. der Backshop eigenständige Personalräume und Toiletten hat, aber dieser Betriebsbereich nur dem Lebensmittelmarkt zuzurechnende „Nebenleistungen“ erbringt.“

Unseres Erachtens ist die „Agglomerationswirkung“ allein schon dadurch gegeben, dass es sich hier um eine Gesamtplanung im Rahmen eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans handelt, wo die Gemeinde bspw. keine Möglichkeit hat, Teilbereiche herauszunehmen.

Wir werden dazu aufrufen bei der Abstimmung mit NEIN zu stimmen:

Die wesentlichen Argumente dafür sind:

– Der Supermarkt mit Getränkemarkt ist mit ca. 1.500 qm Verkaufsfläche viel zu groß für Grafrath. Er ist fast doppelt so groß wie der bestehende Edeka-Neukauf-Supermarkt.

– Mit seiner Größe wird angestrebt, ein Großteil der Kundschaft aus den umliegenden Orten nach Grafrath zu holen.

– Es findet ein Verdrängungs-Wettbewerb statt, insbesondere auch gegenüber den kleineren Supermärkten und Läden in Grafrath und den Nachbarorten Kottgeisering, Türkenfeld, Inning und Jesenwang.

– Eine Versorgung mit gewünschten Läden z.B. Schreibwaren, Drogerie, usw ist dann in diesem zentralen Gebiet nicht mehr möglich.

– Der Verkehr nimmt erheblich zu (ca. 70 %) und führt zu Verkehrs-Chaos, Lärmbelastung und Gefährdung von Fußgängern. In unmittelbarer Nähe von Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Schwimmbad und Turnhalle sind Kinder hier besonders gefährdet.

– Damit ist auch die Chance vertan, in diesem zentralen Ortsbereich einen Treffpunkt mit Aufenthalts-Qualität zu schaffen.

– Das überdimensionierte Gebäude mit seiner Bauklotz-Fassade über 3 Geschosse passt überhaupt nicht ins Ortsbild.

Wieder einmal will einzig ein Groß-Investor bestimmen, was in Grafrath gebaut werden soll nach dem Motto „so oder gar nicht“.

Am Freitag, 17. Januar um 19 Uhr wird im Bürgerstadel auf einer Bürgerversammlung offiziell über die Planungen informiert.

Am Dienstag, 28. Januar nehmen die Grünen und kritische BürgerInnen in einer Veranstaltung im Dampfschiff das Projekt unter die Lupe.

Mit freundlichen Grüßen

Elke Struzena

Bündnis90/Die Grünen OV Grafrath/Kottgeisering

http://www.gruene-grafrath.de