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Einwendungen zur Supermarktplanung bis 23. Feb

Liebe an der Supermarktplanung interessierte GrafraterInnen,

Hier nochmals zur Erinnerung: Bis zum 23. Februar werden die aktuellen Pläne zum geplanten Supermarkt bei der Gemeinde ausgelegt und es können Einwendungen zur Größe, Gestaltung, Verkehrsproblematik usw. vorgetragen werden.

Die Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung des Planentwurfes mit allen Dokumenten ist auf der Internetseite der Gemeinde Grafrath veröffentlicht.

Zur Information füge ich meine Einwendung bei.

Allen vielen Dank für die Unterstützung!

Viele Grüße,

Elke Struzena

Bündnis90/Die Grünen OV Grafrath/Kottgeisering

http://www.gruene-grafrath.de

Einwendung Supermarkt Bebauungsplan.pdf

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Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan Supermarkt

Liebe InteressentInnen zur Grafrather Supermarktplanung,

ab 7. April liegt der Bebauungsplan „östlich Schule“ mit der Supermarkt-Planung zur Einsicht im Grafrather Bauamt aus. Zusätzlich werden die Unterlagen auch im Internet www.grafrath.de unter Aktuelles veröffentlicht.

Bis spätestens am 7. Mai. Kann jede und jeder in der Verwaltung zu der vorgelegten Planung seine Kritik oder Änderungsvorschläge vorbringen.

Neben den allgemeinen Kritikpunkten (z.B. Verdrängungswettbewerb, Gefährdung kleinerer Läden, Gefahr einer Investitionsruine usw. ) sind in der Anlage wichtige Kritikpunkte zusammengestellt, die so oder ähnlich vorgebracht werden können.

Der Bürgerentscheid zugunsten eines Supermarktes bedeutet allerdings auch, dass offensichtliche Missstände der Planung angesprochen werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Roger Struzena

SM Kritikpunkte.pdf

Ratsbegehren zum Supermarkt am 9. Februar

Am 12. Dezember hat der Gemeinderat über den Text für ein Ratsbegehren zum Thema Supermarkt entschieden. Folgender Wortlaut wird den BürgerInnen vorgelegt:

„Sind Sie dafür, dass die Gemeinde für die ca. 8.800 m² großen Grundstücke Fl.Nr 561/ 4,5,16,17 (Bebauungsplan „östlich Schule“) ein Bebauungsplanverfahren durchführt mit dem Ziel, dort im wesentlichen folgende Bebauung und Nutzung zu ermöglichen:

-Lebensmittelfachmarkt (Verkaufsfläche ca. 1.100 m,²),

-Getränkefachmarkt (Verkaufsfläche ca. 300 m²),

-Frischebäckerei incl. Cafe (Fläche ca. 80 m²),

-Praxen im 1. Obergeschoss,m 1. Obergeschoß

-barrierefreie Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss

Unter besonderer Berücksichtigung der Verkehrssituation.“

Unabhängig von der Durchführung des Ratsbegehrens ist die Frage überhaupt nicht eindeutig geklärt, ob das Bauvorhaben mit dieser Größe für Grafrath überhaupt

zulässig ist:

· In einem Schreiben des Landratsamts vom 12. Dezember 13 hieß es:

„Gemäß Ziel 5.3.1. LEP sind Nahversorgungsbetriebe mit einer Verkaufsfläche bis 1200 qm in allen Gemeinden zulässig. Allerings sind die Verkaufsflächen einer Agglomeration von Einzelhandelsbetrieben zusammenzuzählen (Begründung zu 5.3 LEP). Daher ist unseres Erachtens die vorgesehene Planung mit 1514 – 1564 qm Verkaufsfläche in Grafrath nicht zulässig.“

· Von der Regierung von Oberbayern war allerdings dem Bürgermeister die mündliche Auskunft erteilt worden, der Bau sei doch zulässig. Auf Nachfrage hieß es dazu in einer Mail der Regierung von Oberbayern:

„Sie können versichert sein, dass mir bei meiner Stellungnahme an die Gemeinde Grafrath zum o.g. Vorhaben alle erforderlichen Unterlagen vorlagen, auch die Bestimmungen zu Einzelhandelsgroßprojekten im seit 01.09.2013 gültigen Landesentwicklungsprogramms Bayern, die vielleicht nicht in sämtlichen Details allgemein bekannt sein dürften.“

· Daraufhin präzisierte das Landratsamt in einem Schreiben vom 19.12. seine Aussage:

„Zur Vermeidung der Agglomerationswirkung ist eine betriebliche Trennung sicherzustellen. Die Betriebe müssen unabhängig voneinander zu führen sein und es darf bspw. keine gemeinsame Werbung, gleiche Öffnungszeiten oder derselbe Personalpool bestehen. Nicht ausreichend ist es, wenn zwar z.B. der Backshop eigenständige Personalräume und Toiletten hat, aber dieser Betriebsbereich nur dem Lebensmittelmarkt zuzurechnende „Nebenleistungen“ erbringt.“

Unseres Erachtens ist die „Agglomerationswirkung“ allein schon dadurch gegeben, dass es sich hier um eine Gesamtplanung im Rahmen eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans handelt, wo die Gemeinde bspw. keine Möglichkeit hat, Teilbereiche herauszunehmen.

Wir werden dazu aufrufen bei der Abstimmung mit NEIN zu stimmen:

Die wesentlichen Argumente dafür sind:

– Der Supermarkt mit Getränkemarkt ist mit ca. 1.500 qm Verkaufsfläche viel zu groß für Grafrath. Er ist fast doppelt so groß wie der bestehende Edeka-Neukauf-Supermarkt.

– Mit seiner Größe wird angestrebt, ein Großteil der Kundschaft aus den umliegenden Orten nach Grafrath zu holen.

– Es findet ein Verdrängungs-Wettbewerb statt, insbesondere auch gegenüber den kleineren Supermärkten und Läden in Grafrath und den Nachbarorten Kottgeisering, Türkenfeld, Inning und Jesenwang.

– Eine Versorgung mit gewünschten Läden z.B. Schreibwaren, Drogerie, usw ist dann in diesem zentralen Gebiet nicht mehr möglich.

– Der Verkehr nimmt erheblich zu (ca. 70 %) und führt zu Verkehrs-Chaos, Lärmbelastung und Gefährdung von Fußgängern. In unmittelbarer Nähe von Kinderkrippe, Kindergarten, Schule, Schwimmbad und Turnhalle sind Kinder hier besonders gefährdet.

– Damit ist auch die Chance vertan, in diesem zentralen Ortsbereich einen Treffpunkt mit Aufenthalts-Qualität zu schaffen.

– Das überdimensionierte Gebäude mit seiner Bauklotz-Fassade über 3 Geschosse passt überhaupt nicht ins Ortsbild.

Wieder einmal will einzig ein Groß-Investor bestimmen, was in Grafrath gebaut werden soll nach dem Motto „so oder gar nicht“.

Am Freitag, 17. Januar um 19 Uhr wird im Bürgerstadel auf einer Bürgerversammlung offiziell über die Planungen informiert.

Am Dienstag, 28. Januar nehmen die Grünen und kritische BürgerInnen in einer Veranstaltung im Dampfschiff das Projekt unter die Lupe.

Mit freundlichen Grüßen

Elke Struzena

Bündnis90/Die Grünen OV Grafrath/Kottgeisering

http://www.gruene-grafrath.de

Supermarktplanung im Bauausschuss Grafrath am 11.11.13

Liebe Grafrather Supermarkt-Planung –Interessierte,

am kommenden Mo. 11.11. findet um 19.30 Uhr in der Gemeinde im Sitzungssaal eine erneute Diskussion statt zur Supermarkt-Planung.

Angepriesen werden „geänderte Entwurfskonzepte“ , aber : Klotz bleibt Klotz. Nach wie vor 70 m lang, 32 m breit und mit 3 Geschossen versehen. Unterschiedliche Varianten für die Ansicht sollen wohl nur ablenken von der Fehlplanung (siehe Anlage)

Mit freundlichen Grüßen

Roger Struzena

 

Grafrather Supermarktplanung: Investor lässt Veröffentlichung verbieten!

Liebe Freundinnen und Freunde,

Erst mal vielen Dank für Eure Hilfe!

Die unten angeführte Mail habe ich heute an die Presse im Landkreis Fürstenfeldbruck geschrieben.

Viele Grüße,

Elke Struzena

Bündnis90/Die Grünen OV Grafrath/Kottgeisering

http://www.gruene-grafrath.de

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit möchte ich Sie darüber informieren, dass das vom Investor Schwarz beauftragte Architekturbüro Schulze & Partner durch seinen Anwalt uns die Visualisierung des bombastischen Baukörpers für einen Supermarkt mit Wohnungen und Arztpraxen in der Ortsmitte, wie er in der Sitzung des Grafrather Bauausschusses am 29. Juli vorgestellt wurde, per Abmahnung durch die Anwaltskanzlei Mosler & Partner untersagen ließ.

In einer ersten Antwort an Architektur- und Anwalts-Büro schrieb ich:

„Mit Erstaunen habe ich Ihr Abmahnungs-Schreiben zur Kenntnis genommen.

An der öffentlichen Bauausschuss-Sitzung des Gemeinderats Grafrath vom 29. Juli, an der ich als Zuhörerin anwesend war, stellte sich Herr Schulze als Vertreter des Investors, Herrn Schwarz vor. Es ging um die Erläuterung für einen Vorhaben-bezogenen Bebauungsplan, an dem ein hohes öffentliches Interesse besteht. Besonders die Visualisierung des geplanten Baukörpers in der Ortsmitte ist von allgemeinem Interesse. Als Sprecherin des Ortsverbands Grafrath/Kottgeisering von Bündnis90/DIE GRÜNEN sehe ich es deshalb im Sinne einer demokratische Meinungsbildung als meine Pflicht an, über diese Planung breit zu informieren. Die Visualisierung und die Pläne wurden den Gemeinderäten und der Presse als Sitzungsunterlagen zur Verfügung gestellt. Sie waren deshalb Teil der Beschlussvorlage, die der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden darf. Während der Sitzung wurden sie auch der anwesenden Öffentlichkeit in einer großflächigen Projektion vorgestellt. Zumal ein Bild vom geplanten Baukörper kurz nach der Sitzung in der örtlichen Presse ohne Beanstandung veröffentlicht wurde, könnte diese Abmahnung den Eindruck erwecken, hier solle kritische Berichterstattung über die Planung unterbunden werden. Ein solches Ansinnen muss ich entschieden zurückweisen.“

Da das Anwaltsbüro weiterhin an seiner Auffassung einer ‚Urheberrechtsverletzung‘ festhält, haben wir uns entschlossen, die geforderte Unterlassungserklärung abzugeben und die Abbildung in der Internetausgabe unserer ‚Grünen Seiten‘ zu schwärzen.

Wir sind allerdings weiterhin der Auffassung, dass die Öffentlichkeit ein Recht hat, über die Planung in der Ortsmitte – auch visuell – informiert zu werden. Falls weiterhin an dieser Planung festgehalten wird, fordern wir deshalb die Baubetreuungs-Firma Schwarz auf, die Information über eine solch gravierende Änderung im Grafrather Ortsbild der Öffentlichkeit nicht weiter vorzuenthalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Elke Struzena

Bündnis90/Die Grünen OV Grafrath/Kottgeisering

http://www.gruene-grafrath.de

Tel. 08144 1592

19 August, 2013 20:11

Wo leben wir denn? Grafrather Bauausschuss-Mehrheit billigt Planung für bombastisches Supermarkt-Bauwerk in der Ortsmitte!

Auf der letzten Bauausschuss-Sitzung legte der Investor für den Supermarkt auf dem Damian/Weinberger-Grundstück in der Hauptstraße noch einen drauf: Ein weiteres Stockwerk soll den Bau noch großprotziger, weil profitabler gestalten. Damit zeigte eine Mehrheit im Ausschuss einmal mehr, wie sehr es einigen Gemeinderäten an Sensibilität und Verantwortung für eine an die örtlichen Gegebenheiten angepasste Ortsgestaltung fehlt.

Elke Struzena

Bündnis90/Die Grünen OV Grafrath/Kottgeisering

http://www.gruene-grafrath.de

Planung Supermarkt im Bauausschuss am 29.7.

Liebe an der Grafrather Supermarkt-Planung Interessierte,

Am kommenden Montag ab 19 Uhr wird im Bauzuschuss eine neue Planung zum Supermarkt XXL vorgestellt.

Die Sitzung findet in der Aula der Schule statt.

Fakt ist:

· Es wurde ein 2.Obergeschoß für Wohnungen hinzugefügt (Wohnungen)

· Der Supermarkt ist zwar mit 1246 qm Verkaufsfläche für Lebensmittelmarkt und Backshop, bzw. 1546 qm für Lebensmittelmarkt, Backshop und Getränkemarkt etwas kleiner. Die Größe liegt aber weit über der heute zulässigen Verkaufsfläche von 800 qm, bzw. auch der demnächst zulässigen Verkaufsfläche von 1200 qm, die für unseren Ort gelten würde.

· Weiterhin hat sich, wie schon zu vermuten war, eine direkte Anbindung an die B471 als nicht genehmigungsfähig erwiesen, sodass weiterhin die Zufahrt über die Hauptstraße erfolgt. Ein entsprechendes Gutachten, das den Gemeinderäten leider noch nicht schriftlich vorliegt, errechnet eine Zunahme des Verkehrs um ca. 70 %.

Mit freundlichen Grüßen

Roger Struzena

Gemeinderat